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Ohren auf, Kabel ab

von Bernd Reder am 28.09.06

»Wir« haben wieder einmal ein Problem, also ich. Denn »wir«, sprich meine Gattin, hat die Jogging-Freiluftsaison bis auf weiteres ad acta gelegt. Kein Wunder, die Temperaturen sind ja auch deutlich unter 25 Grad gesunken. Außerdem ist draußen neuerdings ekelhaft feucht-kühl.

Also gehen »wir«, sprich sie, neuerdings ins Fitness-Center aufs Laufband. Ist ja schön und gut, nur hat man beziehungsweise frau sich nach fünf Minuten an den Mit-Läufern satt gesehen, und die Aussicht aus dem Fenster ist auf Dauer auch nicht berauschend.

ibeat_Classico_FM.jpg

Ergo haben »wir«neuerdings einen MP3-Player dabei, einen niedlichen i.beat Classico FM von Trekstor. Damit läuft, besser gesagt lief es sich ganz gut. Aber nun haben »wir« festgestellt, dass die Kabel des Ohrhörers extrem stören. Sie »schlonkern« zu stark und verdrehen sich andauernd.

»Schlonkern« ist ein Begriff aus dem Fränkischen und lässt sich etwa mit »bewegen sich störend hin und her« übersetzen. Also weg mit den Kabeln. Aber wie?

Fataler Weise habe ich eine Pressemitteilung von Logitech auf meinem Schreibtisch liegen lassen. Die über den »Free Pulse Wireless Kopfhörer« für Bluetooth. »Uns« stach natürlich sofort der Begriff »Kabellose Freiheit« ins Auge. Denn das Ding kommuniziert über einen Bluetooth-Adapter mit dem MP3-Player.

Der Adapter passt in die 3,5-Millimeter-Buchse am Player. Dann den Kopfhörer aufsetzen, anschalten – und schon joggt es sich viel unbeschwerter. Mit dabei: eine Lautstärkeregelung am rechten Hörer und ein Bass-Booster. Da kommt sogar der Freund aller Damen gut rüber, Robbie Williams (ja der, der gerade seine Welttournee abgebrochen hat!).

blogitech_freepulse.jpg


Eigentlich könnte man den Free Pulse Wireless auch zu Hause einsetzen, etwa beim Aufräumen, Putzen oder Kochen. Denn der Kopfhörer hat eine Reichweite von etwa zehn Metern. »Wir« könnten den Player also in einem Zimmer deponieren und trotzdem Musik hören. Aber da mittlerweile fast jedes Zimmer mit irgendwelchen Hifi-Gerätschaften, »Boom-Boxen« oder merkwürdigen Streaming-Devices verseucht ist, können wir wohl darauf verzichten.

Und was tun »wir« jetzt? Schließlich ist der Free Pulse erst ab Oktober auf zu haben, für rund 100 Euro. Müssen »wir« jetzt schon wieder einmal ein Testexemplar anfordern und dann versuchen, einen Bericht bei irgendeinem Magazin oder Weblog unterzubringen?

Ich glaube, ich gehe erst einmal eine Runde joggen, draußen, in der Kälte, mit meinem Kabelsalat-MP3-Player. Und dabei überlege ich mir, was »wir« tun.

 

Kommentare

Everything is good in its season... Bartholomew

von Bartholomew am 22.11.06 04:43 Uhr


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