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Ja, ich will ihn – nein, ich will ihn nicht

von Bernd Reder am 22.09.06

Eigentlich wollte ich ja nichts zu den beiden schreiben. Das haben ja zig Blogs und Newsdienste bereits getan. Aber nachdem selbst eine Wirtschaftszeitung wie die Financial Times über iPod-Killer«, Microsofts »Zune« und die dazu gehörigen Musik-Download-Portale referierte, reicht es mir jetzt.

JA, ich will den neuen iPod. Wie die Vorgänger ist auch der Neue ein Schmuckstück. Edel, cool, nicht so klobig wie Microsoft Superwaffe »Zune«, dazu über das Click-Wheel einfach zu bedienen. Und genügend Platz für Musik und Bilder von der Digicam hat er auch, dank Festplatten mit bis zu 80 Gigabyte. Und noch eins: Der iPod ist einfach Kult.

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JA, ich will auch den Zune. Denn der hat ein paar Dinge, die Apple schon längst in den iPod hätte einbauen können. Beispielsweise einen Wireless-LAN-Adapter, über den ich von der Couch aus Musikstücke vom PC auf den Player herüberziehen kann. Oder einen Radioempfänger. Außerdem ist das Display mit 3 Zoll (7,6 Zentimeter) größer als das des iPod (6,35 Zentimeter), in meinem Alter und bei meinen bildschirmgeschädigten Augen ein nicht zu unterschätzender Faktor.


NEIN, eigentlich mag ich doch keinen neuen iPod. Erstens habe ich die Selbstinszenierungen von Apple-Chef Steve Jobs satt. Jedes Mal, wenn seine Firma etwas Neues herausbringt, zelebriert er das wie der Papst die Ostermesse. Zweitens brauche ich keine Videospiele auf dem iPod. Das können andere Geräte besser, etwa die Playstation Portable von Sony. Und dann ist da noch der Preis. Fast 280 Euro für das Modell mit einer 30-Gigabyte-Festplatte, gut 380 Euro für das mit 80 Gigabyte sind gelinde gesagt »ordentlich«.

NEIN, will aber auch keinen Zune. Denn irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass Microsoft den Player nur als Vehikel benutzt, um die Käufer zum eigenen Online-Musikshop zu lotsen. Dort sollen sie kräftig Geld lassen. Dasselbe hat Mr. Gates ja schon bei der Xbox versucht: Die Spiele bringen das Geld, nicht die Hardware.

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Und dann ist da dieses unsägliche Digital Rights Management: Wie die Jungs von Golem schreiben, verpasst der kluge Zune jedem Musikstück eine Art Zwangsjacke.

Von wegen nach Belieben über ein WLAN Musikstücke mit anderen Zune-Nutzern tauschen. Angeblich greift der Schutz nach dem dritten Abspielen eines Songs oder einer Audio-Datei, dummer Weise auch bei Stücken, die der Nutzer selbst aufgenommen hat.

Was tun? Warten, dass irgendwann doch einmal ein echter iPod-Killer kommt, etwa von Samsung? Offen gestanden weiß ich es nicht. Erst einmal gebe ich mit meinem iPod der vierten Generation zufrieden. Der funktioniert und macht immer noch eine gute Figur.

 

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